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Behandlungsmögichkeiten

Behandlungsmöglichkeiten

Eine Osteoporose-Therapie richtet sich nach dem Krankheitsstadium: In einem sehr frühen Stadium reicht oftmals eine gesunde Ernährung mit ausreichender Gabe von Vitamin D und Calcium in Kombination mit regelmäßigem Training aus.

Im nächsten Schritt werden Ihr Arzt oder Ihre Ärztin versuchen, den Knochenabbau mit Hilfe von Medikamenten zu stoppen. Dazu stehen unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Wahl:

Hormone

Eine Hormonersatztherapie sollte wegen der Gefahr eines höheren Risikos für Brustkrebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Thrombosen nur nach gründlicher Beratung mit Arzt und Gynäkologe erfolgen, in der Regel bei Patientinnen nach den Wechseljahren.

Selektive Östrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERM)

Diese Modulatoren ähneln Östrogenen, können daher den Knochenabbau hemmen, sind aber keine Hormone. Auch sie empfehlen sich für Patientinnen nach den Wechseljahren.

Antikörper

Eine Therapie mit Antikörpern erfordert wenig Disziplin vom Patienten, da die Mittel 2-mal jährlich gespritzt werden und ebenfalls die knochenabbauenden Zellen hemmen. Die Mittel sind hochwirksam, eine Therapie muss aber genau mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Bisphosphonate

Sie können die knochenabbauenden Zellen bremsen und das Frakturrisiko bei korrekter Einnahme der Tabletten über mehrere Jahre um die Hälfte senken.

Bei Knochenbrüchen

Vertebroplastie

Bei diesem Verfahren werden die Knochen mit unter Hochdruck eingeschossenen Zement ausgefüllt und verstärkt. Vorteil: Der Patient kommt nach einer Operation schnell wieder aus dem Bett.

Kyphoplastie

Bei diesem Verfahren werden die Knochen erst durch einen Ballonkatheter ausgerichtet und anschließend mit Knochenzement stabilisiert: Vorteil: Weniger Schmerzen, kurze Operationszeit, schnelle Erholung der Patienten (keine lange Liegezeit).

Egal ob Sie eine Osteoporose vorbeugend oder akut behandeln, wichtig ist es, regelmäßig zu überprüfen, ob die Behandlung anschlägt und der Knochen wieder dichter und stabiler wird. Nur so lässt sich erkennen, ob die richtigen Mittel im Einsatz sind oder weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Unser Tipp: Echte Sicherheit, ob die Therapie dauerhaft anschlägt, verschafft ein Nachtest mit dem OsteoTest | home

Vorbeugen durch Bewegung

Sport zur Vorbeugung von Osteoporose

Ab dem 35. bis 40. Lebensjahr reichen gelegentlicher Sport und Bewegung nicht mehr aus, um die Knochen gesund und stark zu erhalten. Mit einem guten Krafttraining lässt sich die Knochendichte um bis 20 Prozent steigern. Durch regelmäßiges und gezieltes Training lässt sich dieser Aufbau in der Regel über Jahre halten.

Empfehlenswerte Sportarten

  • Schnelles Gehen / Nordic Walking, Bergwandern (vor allem bergauf)
  • Übungen für ein gutes Gleichgewicht: Springen auf dem Minitrampolin, Kniebeugen, Seilspringen, Übungen auf Wippe oder Wackelkissen
  • Krafttraining, MKT Medizinische Kräftigungstherapie. Eigentlich für chronische Nacken- und Rückenleiden entwickelt, hilft die MKT Knochen zu festigen, Rundrücken, Stürze und Frakturen zu verhindern.
  • Vibrationstraining (Rüttelplatte, Galileo-Training). Als Ergänzung zu Krafttraining empfehlenswert, da es Muskeln und Knochen stimuliert. Führt nicht zu besserer Beweglichkeit.
  • Beidbeiniges Seilspringen: Zur Stärkung der Fußmuskulatur mit beiden Beinen über das Seil springen und darauf achten, nach dem Absprung die Fußspitzen nach oben zu ziehen.

Gut zu wissen: Schwimmen eignet sich nicht zur Osteoporose-Vorsorge, da der Körper in der Schwerelosigkeit Muskel- und Knochenmasse verliert.

Darüber hinaus sollten Sie jede Gelegenheit nutzen, sich an der frischen Luft aufzuhalten. Vor allem die Sonnenstunden über Mittag eignen sich für Spaziergänge oder zur Bewegung im Freien, weil dann gleichzeitig der Vitamin-D-Vorrat aufgetankt wird. Meiden sollten Sie Sportarten, die ein hohes Sturzrisiko bergen, wie Skifahren oder Reiten.

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